FAQ

Warum ist die mentale Gesundheit wichtig?

Weil es um sich selbst geht. Weil wir aktive Agenten und Agentinen in unserem eingenen Leben sind, nicht nur passive Empfänger der umgehenden Welt. Weil sich um die eigene mentale Gesundheit zu kümmern, heißt sich um sich selbst zu kümmern. Und das ist die erste Bedingung um etwas anders als nur Uberleben, zu erreichen. Die eigene Gesundheit ist eine tolle langfristige Investition!

Was macht eigentlich ein/eine klinischer/klinische Psychologe/in?

Ein Psychologe/eine Psychologin gibt keine Vorschläge! Das ist das wichtigste zu wissen. Sein/e Aufgabe ist nicht Vorschläge zu geben, sondern den menschlichen Geist, seine Mechanismen und die Dynamic Gehirn-Körper-Geist zu erforschen und seine Expertise zur Verfügung stellen um mentale Gesundheit zu fördern und Geisteskrankenheiten zu diagnostizieren und behandeln.

Er/sie muss nicht unbedingt in einem Krankenhaus arbeiten. Darf genauso in der Forschung oder Bildung tätig sein, oder in einer Praxis. Er/sie darf sowohl die Geisteskrankheiten behandeln/therapieren, als auch mentale Gesundheit fördern, das heißt in der Prävention tätig sein.

Er/sie darf keine Medikamente aufschreiben.

Welche ist den Unterschied zwischen Psychotherapie und klinische Psychologie?

Beide Berufe unterliegen dem Gesetz und Verschwiegenheitspflicht. Beide setzen sich mit der mentalen Gesundheitsproblematik auseinander. Und weiter geht’s mit einem Paradox: in Österreich sind die Kosten der Psychotherapie teilweise von der Krankenkassa übernommen, aber die psychologische Behandlung/Therapie (noch) nicht, nur die klinische Diagnose. Warum das so ist? eine Frage die immer noch schwer zu beantworten ist, hinsichtlich darauf, dass beide Berufe der Behandlung von psychische Störungen und deren Prävention sich widmen.

Sie haben unterschiedliche Bildungswege. Psychologie Studium und postgraduelle Fachausbildung für klinische Psychologin und Propädeutikum und Fachspezifikum (Therapie Ausbildung) für Pychotherapeutinnen. Fortbildung und Weiterbildung ist verpflichtend für beide Berufe.

Was die Methode und Arbeitsweie anbelangt, die klinische Psychologin arbeitet methodenübergreifend, die Psychotherapeutin ist an der Therapieausbildung und deren Methodik mehr gebunden. Beide Berufe widmen sich sowohl der Prävention und Behandlung der mentalen Krankheiten, als auch der Promovierung der mentalen Gesundheit und personalen Entwicklung.

Deren Ansatz könnte schon unterschiedlich sein, genauso wie zwei unterschiedlichen Automechaniker werden auch an Ihr Autoproblem unterschiedlich herangehen, aber beiden werden ihr besten geben um das Problem zu lösen. Es geht um einen Unterschied, nicht um besser oder schlechter.

Last but not least! Wenn Sie eine klinische Psychologin/einen kl. Psychologe oder Psychotherapeut/in suchen, es ist wichtig dass das was sie/er anbietet für Sie auch passt. Jede arbeitet anders und die Chemie zwischen zwei Personen die sehr eng miteinander arbeiten werden, muss auch passen. Die Beziehung macht die Zusammenarbeit möglich. Wenn das nicht funktioniert, dann haben Sie der/die richtige noch nicht gefunden.

Wie weiß ich was ich brauche?

Sie wissen es nicht und Sie müssen auch nicht wissen. Wenn Sie schon diese Zeilen lesen, heißt es dass Sie einige Fragen ohne Antowrte haben, oder einige Problemen die Sie auch bennen können wie z.B.: Schlafproblemen, Beziehungsprobleme, Job Verlust oder zu viel Arbeit, Panikattacken, Konflikten in der Arbeit, Alkoholkonsum, Kraftlosigkeit, usw. Oder vielleicht erleben Sie einen unbehaglichen Zustand, der sehr verwirrend ist und möchten Sie es verstehen worum es geht. Oder vielleicht weil Sie verantwortlich genung sind um in Ihrer personalen Entwicklung und Wohlbefinden zu investieren.

Zu wissen dass man Unterstützung braucht, ist schon einen großen Schritt. Und ist auch genug am Anfang.

Sie brauchen es nicht alle Antworten haben bevor Sie zu einer Psychologin/einem Psychologe gehen. Das ist der Grund warum Sie hingehen möchten: um die Antworte zu finden und Lösungen zu entwickeln. Es ist eine Zusammenarbeit, Sie müssen das Puzzle nicht alleine machen. Wenn das erste Gespräch beginnt mit: „ich weiß es nicht genau was soll ich sagen oder wie soll ich beginnen.“, dann so beginnt’s.  

Es ist alles Teil der Geschichte, Ihrer Geschichte, und gemeinsam werden Sie die Lücken füllen.

Wie ist mit den Preisen?

Bei mir ist das erste Gespräch kostenlos und unverbindlich.

Eine Sitzung (60 Minuten) kostet 90 euro.

Ein Workshop (drei Stunde Dauer) kostet 270 euro.

Ein Seminar (fünf Stunden) kostet 450 euro.

Wie lange brauche ich um gesund zu werden?

Na ja, unsere Gesundheit ist kein linearen Prozess, und die mentale Gesundheit ist keine Ausnahme. Wir sind viel zu komplex dafür und die Realität in der wir leben viel zu unvorhersehbar.

Die Gesundheitsgeschichte hat zwei Seiten: gesund werden und gesund bleiben. Es wird nicht so: ich mache die zehn aufgeschriebene Sitzungen, dann bin ich geheilt und das Leben bleibt für immer wunderbar. Unsere mentale Gesundheit verlangt mehr von uns, weil sie uns auch zurück viel gibt.

Es ist leichter gesund zu bleiben, als gesund zu werden. Wie bei jedem Gesundheitsproblem, es hängt davon ab was für ein Problem gibt: ist es akut oder chronisch, schon tief verwurzelt in unserem Leben? seit Jahren mitgeschleppt? Das Spektrum variiert von eine Sitzung bis zu Jahren von Zusammenarbeit, von jeder Woche bis zu jede zwei Wochen, zu einmal im Monat, zwei mal im Jahr, zu unregelmäßige Termine. Je nach Bedarf.

Wichtig ist es zu akzeptieren, dass unsere mentale Geundheit keinen linearen und versteinten Prozess ist.

Was passiert nach dem Erstgespräch?

Wir beginnen die harte und schöne Arbeit. Wenn wir zusammenarbeiten werden, werden Sie es oft von mir hören, dass wir keine passiven Empfänger dieser Welt sind, sondern aktive Agenten/innen in unserem eigenen Leben. Wir sind auch nicht omnipotent, aber unsere Rolle ist eine aktive Rolle und es liegt an uns die Verantwortung dafür zu übernehemen. Das heißt, Sie kommen nicht zu mir, passiv auf dem Couch Platz zu nehmen um geheilt zu werden. Wir werden zusammenarbeiten. Wir werden gemeinsam uns mit Themen auseinandersetzen, wir werden Ihre emotionale und kognitive Arhitektur explorieren, wir werden neue Kompetenzen aufbauen und Platz für das was nicht verändert werden kann, machen. Grundsätzlich, werden wir gemeinsam einen Lernprozess genießen und wir werden verschiedene Werkzeuge dafür verwenden: reden, schreieben, lesen, erfahren, sich aussetzen, beobachten, vermeiden, herausfordern, hinterfragen und so weiter. Das Ziel ist eine neue geistige Arhitektur zu schaffen die Ihnen Klarheit und Orientierung gibt. Und Sie haben eine aktive Rolle in diesem Lernprozess.